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Schweden

Anreise mit dem Camper nach Schweden

Anreise mit dem Camper nach Schweden

Für unsere Anreise nach Schweden haben wir uns entschieden, komplett auf Fähren zu verzichten. Sowohl 2018 als auch 2019 sind wir mit der Fähre von Dänemark nach Norwegen übergesetzt, um auf direktem Weg in Norwegen starten zu können. Unsere Anreise mit dem Camper nach Schweden dieses Jahr erfolgte hingegen komplett auf dem Landweg und war dadurch herrlich entspannt.

Über die Brücken Dänemarks

Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, eine Fähre nach Schweden zu nehmen. Zum einen, weil sie sehr teuer gewesen sind, zum anderen, weil das Reisen dieses Jahr von Corona überschattet wird. Da es hätte sein können, dass wir kurzfristig noch umplanen und nicht nach Schweden reisen, haben wir nichts gebucht. Stattdessen sind wir über die Brücken Dänemarks nach Schweden gereist. Dadurch, dass wir absolut keine zeitliche Verpflichtung hatten, war unsere Anreise auch super entspannt.

Letzter Stopp in Deutschland

Wir haben uns entschieden, direkt vor der dänischen Grenze zu übernachten. Nicht schön, aber kostenlos und sicher standen wir nachts am Scandinavian Park zwischen jeder Menge LKWs. LKWs müssen für die Ausfahrt übrigens zahlen, mit einem Camper oder Wohnmobil kann man die Nacht umsonst dort verbringen. Die Adresse für den Stellplatz ist Scandinavian Park 10, 24983 Handewitt.

Am nächsten Tag haben wir ein letztes Mal in Deutschland getankt. Jedoch nicht an der Tankstelle direkt am Skandinavien Park, da diese ziemlich teuer ist. Ein Stück weiter kommt noch eine Tankstelle, diese war dieses und letztes Jahr um einiges günstiger. Am besten vorher einmal per App die Preise checken, dann kann man vor der Grenze noch ein bisschen sparen.

Durch Dänemark nach Schweden

Früh morgens ging es weiter über die Grenze nach Dänemark, dann ein Stück durch Dänemark durch und hinter Kopenhagen über insgesamt drei Brücken bis nach Schweden rüber. Für zwei der drei Brücken, nämlich für die Storebeltbrücke und die Öresundbrücke, zahlt man Brückenmaut. Die Bezahlstellen sind jeweils am Ende der Brücke. Achtet gut auf die Schilder am Ende der Brücke, damit ihr euch in der richtigen Schlage einordnet. Für Kartenzahlung müsst ihr an die blauen Schalter, dort zahlt ihr einfach am Automaten mit der Karte.

Für die 2,7 Kilometer lange Storebeltbrücke zahlt man um die 35 € (für Wagen bis 6 Meter Länge). Von Kopenhagen aus geht es weiter durch den etwa 4 Kilometer langen Drogdentunnel, der im Meer versinkt. Anschließend fährt man direkt auf die gut 7,8 Kilometer lange Öresundbrücke. Von der Brücke aus hat man einen wahnsinnig schönen Blick über die offene See. Die Überfahrt kostet für Autos bis 6 Meter 53 €. Für die Anreise mit dem Camper nach Schweden über den Landweg zahlt man also um die 90 € – plus Tank, versteht sich. 🙂 Je nachdem, von wo aus man startet, kann es sich also wirklich lohnen, auf dem Landweg nach Schweden anzureisen.

Alternativen mit der Fähre: Anreise mit dem Camper nach Schweden

Wie gesagt haben wir uns dagegen entschieden, um flexible zu bleiben. Es gibt allerdings auch Fährverbindungen zwischen Deutschland und Schweden bzw. Dänemark und Schweden. Beispielsweise sind diese Verbindungen möglich:

  • Stena Line: Von Rostock nach Trelleborg in 6 Stunden
  • TT-Line: Von Rostock nach Trelleborg in 6 Stunden
  • TT-Line: Von Travemünde nach Trelleborg in 9 Stunden und 30 Minuten
  • Finnlines: Von Travemünde nach Malmö in 9 Stunden

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