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Sächsische Schweiz: Basteibrücke mit Hund

Nala Pia Basteibrücke

Die Bastei ist die berühmteste Felsformation der Sächsischen Schweiz. Durch die Felsen zieht sich die Basteibrücke mit einer Länge von 76,5 Metern. Die Brücke gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Region – und das ist nicht unbegründet. 

Die Basteibrücke in der Sächsischen Schweiz

Beim ersten Betreten der Brücke waren wir ehrlich gesagt etwas „enttäuscht“, denn die Brücke wirkt – wie so vieles – auf Bildern deutlich größer. Wenn man selbst auf ihr steht, ist sie auf einmal recht klein.

Diese Enttäuschung hat sich aber schnell gelegt, denn die Brücke sowie die gesamte Felsformation ist wirklich beeindruckend! Von der Brücke aus kann man einen tollen Ausblick genießen. Der Eintritt ist kostenlos.

Basteibrücke

Felsenburg Neurathen

Der hintere Teil der Brücke führt zur Felsenburg Neurathen. Vor dem Beginn dieses hinteren Abschnitts gibt es ein Kassenhäuschen. Man zahlt für den Durchgang zur Felsenburg 2 Euro als Erwachsener. Außerhalb der Öffnungszeiten des Kassenhäuschens ist man angehalten, den Betrag selbst einzuwerfen. Und: Der Teil ist videoüberwacht, wenn ihr den Teil ebenfalls sehen wollt, nehmt also auf jeden Fall Kleingeld mit und mogelt euch nicht einfach durch. 

Wir haben uns auch diesen Teil der Brücke angeschaut, fanden ihn aber ehrlich gesagt nicht so schön. 😀 Allein schon, weil die Brücke nicht mehr aus Felsen, sondern aus Gittern besteht. Unsere beiden Hunde konnten jedoch langsam, aber problemlos über die Gitter–Brücke laufen, denn es gibt nur minimale Lücken zwischen den Gitterstreben. Falls ihr den Weg zur Felsenburg Neurathen gehen wollt, sollte es auch mit Hund also kein Problem sein. 🙂

Ausblick auf die Brücke 

Nachdem man die Brücke selbst genossen und genug Fotos geschossen hat, lohnt es sich noch die Brücke von der gegenüberliegenden Seite aus in ihrer vollen Pracht zu bestaunen. Einfach wieder von der Brücke runter und rechts den kleinen Weg rein, dann kommt man zum Aussichtspunkt Ferdinandaussicht. Dort hat man einen perfekten Blick auf die Brücke.

Blick auf die Basteibrücke

Die perfekte Uhrzeit 

Die Basteibrücke ist ganzjährig zu jeder Uhrzeit begehbar. Wir selbst waren an einem Samstagmorgen um 6 Uhr an der Brücke – und das war perfekt. Wir hatten die Brücke über eine Stunde fast komplett für uns alleine.

Eigentlich hatten wir geplant zum Sonnenaufgang dort zu sein (der war um 4.50), haben es uns aber anders überlegt, als der Wecker um 3 Uhr geklingelt hat. Und wir haben es nicht bereut. Denn als wir an der Brücke angekommen sind, sind uns etliche Fotografen mit großen Stativen entgegen gekommen, die wir letztendlich auf unseren Bildern drauf gehabt hätten. So waren wir zwischen Sonnenaufgang und Beginn der „humanen Touristenzeit“ dort – also war es sehr ruhig. Als wir wieder auf dem Rückweg waren, kamen uns die ersten Touristen entgegen. 

Übrigens haben wir die Brücke auch schon mal aus der Ferne gesehen, da wir bei unserer ersten Wanderung an einem der Parkplätze geparkt haben, der in der Nähe der Brücke liegt. Das war unter der Woche gegen Mittag und es waren riesige Menschenmassen auf dem Weg zur Brücke. Da die Brücke – wie bereits erwähnt – eher klein ist, empfehlen wir absolut früh aufzustehen und dann direkt zur Brücke zu fahren. Mit den ganzen Menschenmassen und ggf. noch dem eigenen Hund hat man auf der Brücke bestimmt keinen Spaß. 

Nala auf der Basteibrücke

Parken an der Basteibrücke

Es gibt mehrere Möglichkeiten, in der Nähe der Brücke zu parken. Zu den Parkplätzen kommt man über den Ort Lohmen. Übrigens kann man auch in Rathen auf einem kostenpflichtigen Parkplatz direkt am Elbufer parken und mit der Fähre rüber setzen. Das sollte man aber nur dann machen, wenn man nicht außerhalb der Touristenströme an der Brücke sein möchte. 🙂

Parkplatz direkt an der Basteibrücke

Da wir sehr früh in Lohmen waren und auch direkt zur Brücke wollten, haben wir den Parkplatz in unmittelbarer Nähe genommen. Dafür haben wir Berghotel Bastei ins Navi eingegeben. Aber Achtung: Nicht bis zum Berghotel durchfahren, der Parkplatz kommt kurz vorm Hotel auf der linken Seite. Wenn ihr mit dem Auto an den Parkplätzen für Rollstuhlfahrer vorbei kommt, seid ihr schon zu weit.

Vom Parkplatz aus läuft man etwa 10 Minuten zur Brücke, einfach immer geradeaus weiter. Für den Parkplatz zahlt man 3 Euro für 3 Stunden, mehr als drei Stunden kosten 5,50 Euro. Für Wohnwagen zahlt man 11 Euro.

Unserer Meinung nach völlig im Rahmen, dafür, dass man direkt an der Brücke ist. Das Parkticket kann man später sowohl bar als auch per Karte am Automaten zahlen.

Parkplatz im Örtchen 

Einen zweiten Parkplatz gibt es noch unten im Ort Lohmen. Dort kostet ein PKW–Tagesticket 3 Euro, für Wohnmobile zahlt man 5 Euro. Bis zur Brücke sind es dann noch 3,5 Kilometer den Berg hoch. Alternativ gibt es auch einen Pendelbus, ab wann der im Einsatz ist, weiß ich allerdings nicht. 

Wenn ihr früh an der Brücke sein wollt, lohnt es sich auf jeden Fall den näheren Parkplatz zu nutzen. 

Die Basteibrücke auf einen Blick 

Adresse fürs Navi: Für den Parkplatz direkt an der Brücke könnt ihr Berghotel Bastei (Basteistraße 1, Lohmen) ins Navi eingeben. Aber nicht bis zum Hotel durchfahren, der Parkplatz ist kurz vorm Hotel.
Hundefreundlichkeit: Der Besuch der Basteibrücke mit Hund ist kein Problem. Allerdings bitte den Hund an der Leine halten und nicht einfach auf die Brücke zustürmen lassen. Direkt am Parkplatz hängt ein Zeitungsbericht über einen Hund, der im Freilauf abgestützt ist und leider nur noch tot geborgen werden konnte. 
Aussichtspunkte: Um die Basteibrücke herum gibt es einige Aussichtspunkte. Die sogenannte Basteiaussicht ist aus Sicherheitsgründen gesperrt, der Rest ist normal erreichbar. 
Wanderungen: Um die Basteibrücke herum gibt es jede Menge mögliche Wanderungen. Die Schwedenlöcher sollen auch einen Besuch wert sein, der Weg ist ausgeschildert. 
Perfekte Uhrzeit: Am besten außerhalb der Touristenströme kommen – sehr früh morgens oder ggf. zum Sonnenuntergang. 
Drohne: Das Fliegen mit der Drohne ist im gesamten Nationalpark Sächsische Schweiz nicht gestattet. Wer die Drohne an der Bastei starten lässt, dem drohen Strafen bis 50.000 Euro. 

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