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Mit Hund in der Sächsischen Schweiz unterwegs

Hund in der Sächsische Schweiz: Basteibrücke mit Hund

Mit Hund in die Sächsische Schweiz wollten wir schon länger mal, dieses Jahr hat es geklappt. Und es lohnt sich wirklich sehr, wenn man gerne mit seinen Hunden wandern geht. Es gibt so viele Wanderwege und schöne Ziele, dass wir uns kaum entscheiden konnten.

Highlights mit Hund in der Sächsischen Schweiz

Ein paar Highlights sollte man sich auf jeden Fall anschauen, wenn man in der Sächsischen Schweiz unterwegs ist. Wobei, eigentlich lohnt sich fast jede Aussicht, denn man hat überall einen tollen Blick. Unsere Unterkunft hatten wir übrigens in Neustadt (Sachsen). Von dort aus sind wir meist eine halbe Stunde zu den unterschiedlichen Punkten gefahren, es lag also für unsere Zwecke ganz gut.

Wandern mit Hund in der Sächsischen Schweiz

Der wichtigste Tipp zuerst: Wenn ihr Wanderungen mit Hund in der Sächsischen Schweiz plant, dann schaut euch am besten immer online Fotos von der Strecke an. Denn auf vielen der Wanderwegen muss man Treppen oder Leitern hoch, teilweise muss man sich auch mit den Händen festhalten können und ein Stück die Wand entlang „klettern“. Deswegen ist nicht jede der Routen für jeden Hund gemacht.

Wir haben das Glück, dass wir unsere Hunde einfach auf den Arm nehmen können. So sind wir jede Leiter hochgekommen, teilweise ist einer von uns schon hoch und hat den Hund von unten angenommen. Mit großen Hunden kommt man an einigen Abschnitten nicht weiter. Daher: Online die Strecken und Ziele anschauen, Ausschau halten nach möglichen Problemen mit Hund und gegebenenfalls vor Ort umdrehen, wenn ihr merkt, ihr kommt mit Hund nicht weiter.

Basteibrücke mit Hund

Die Basteibrücke ist natürlich ein Muss, wenn man in der Sächsischen Schweiz zu Besuch ist. Aber: Natürlich ist sie für alle ein Muss, dementsprechend ist es dort je nach Uhrzeit super voll. Wir empfehlen auf jeden Fall sehr früh morgens dort zu sein, denn die Brücke ist doch eher klein und mit Touristenmassen möchte man sich und seinen Hund dort sicher nicht lang zwängen. Also, lieber früh aufstehen und die Brücke so gut wie alleine genießen. Mehr zur Basteibrücke mit Informationen zum Parken.

Wandern zum Kuhstall

Eine Wanderung, die auch recht schnell feststand, war die zum Kuhstall. Der Kuhstall ist ein 11 Meter hohes, 17 Meter breites und 24 Meter tiefes Felsentor. Es gehört zu den Hauptattraktion des Malerweges der Sächsischen Schweiz. Die Wanderung zum Kuhstall vom Lichtenhainer Wasserfall aus ist ziemlich leicht. Am Kuhstall gibt es auch ein tolles Restaurant mit großem Außenbereich, das Essen war gut, der Kaffee sah super aus und man sitzt sehr schön.

Das Schöne an der Sächsischen Schweiz: Überall sind die umliegenden Wanderziele ausgeschildert, sodass wir spontan vom Kuhstall aus noch weiter gewandert sind, nämlich zum kleinen Winterberg und Frienstein. Mehr zum Kuhstall.

Wandern zum Kleinen Winterberg

Vom Kuhstall aus kann man perfekt weiter wandern zum kleinen Winterberg. Von dem aus hat man einen tollen Ausblick und eine kleine Rast am Winterberg lohnt sich auf jeden Fall. Man muss zwar einige Treppen hinter sich bringen, aber die Wanderung zum kleinen Winterberg ist auch mit Hund gut machbar.

Mehr zum Kleinen Winterberg.

Wandern zum Frienstein

Und weil wir gerade schon so gut beim Wandern dabei waren, sind wir vom Kleinen Winterberg dann noch weiter zum Frienstein gewandert. Man kann die Route allerdings auch komplett anders kombinieren oder sich nur eins der Ziele raussuchen. Mehr zu unserer Wanderung zum Kuhstall, kleinen Winterberg und Frienstein.

Der Frienstein ist ein etwa 130 Meter hoher Fels. An der Ostseite des Felsens befindet sich die Idagrotte, die ein beliebter Fotospot ist. Man erreicht die Grotte jedoch nur über ein schmales Felsband, weswegen wir mit unseren Hunden nicht bis zur Grotte gewandert sind. Ich denke, es wäre machbar gewesen, aber da es sowieso schon sehr voll an der Grotte war, haben wir es gelassen. Wer zur Idagrotte wandern möchte, der sollte auf jeden Fall früh dort sein.

Wandern zum Lilienstein

Der Lilienstein ist der markanteste Tafelberg der Sächsischen Schweiz und hat uns tatsächlich mit am besten gefallen. Man hat einen tollen Panoramablick und die Wanderung ist relativ leicht. Um zum Lilienstein hochzukommen, muss man jedoch auch einige Leitern hoch und über Gitter laufen. Mit Nala und Lotte war beides kein Problem. Da die Leitern nur sehr kurz sind, konnten wir sie hochtragen und über die Gitter sind sie teilweise ganz langsam und vorsichtig gelaufen, teilweise haben wir sie hochgenommen. Am

Ausflug nach Dresden

Eigentlich war unser Plan, nur einen kurzen Abstecher nach Dresden zu machen. Da es in der näheren Umgebung unserer Unterkunft aber keine guten Cafés oder Restaurants gab, sind wir dann doch recht ungeplant häufiger zum Essen oder Kaffee trinken nach Dresden gefahren.

Und die Stadt ist wirklich super schön. Sie ist relativ kompakt (zumindest in der Altstadt) und es gibt viele Highlights, die nah beieinander liegen und die man sich dadurch anschauen kann, ohne große Entfernungen hinter sich bringen zu müssen. Und das Beste: Wir haben quasi mitten in der Stadt einen kostenlosen Parkplatz gefunden. Wo gibt es denn sowas? 😀 Mehr zu Dresden mit Hund.

Schloss Moritzburg & das Fasanenschlösschen

Wenn ihr schöne Fotos machen wollt, dann lohnt sich von Dresden aus auf jeden Fall noch ein Ausflug zum Schloss Moritzburg samt Fasanenschlösschen und rosa Leuchtturm. In unserem Blogbeitrag zu Dresden findet ihr Hinweise zu Parkplatz und Co. Uns hat besonders das rosa Fasanenschlösschen richtig gut gefallen. Und durch die großen Parkanlagen drum herum macht der Ausflug auch mit Hunden Spaß.

Abstecher nach Prag

Wenn ihr schon in der Sächsischen Schweiz seid, dann solltet ihr überlegen, noch etwa zwei Stunden weiter Richtung Prag zu fahren. Die Stadt ist wunderschön und in Tschechien gibt es auch jede Menge tolle Wandermöglichkeiten, die wir auf jeden Fall irgendwann noch mal erkunden werden. 🙂

Prag mit Hund solltet ihr aber nur dann in Betracht ziehen, wenn eure Hunde gut in der Stadt klarkommen. Denn Prag ist ein beliebter Touristen-Hotspot und immer sehr, sehr voll. Wenn ihr dort seid: Früh aufstehen und die Morgenstunden nutzen! Mehr zu Prag mit Hund.

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